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ACO GmbH


Vom Charme der Souterrainwohnung

Das Wort „Souterrain“ stammt aus dem Französischen und heißt frei übersetzt „unter der Erde“, da der Fußboden der Wohnräume hier unter dem Straßenniveau, das heißt im Untergeschoss liegt. Der Zugang erfolgt meist über eine kleine Treppe oder Rampe. In vielen Fällen wie etwa bei Hanglagen oder künstlich erhöhtem Straßenniveau liegt die Gebäuderückseite tiefer als die Straße. Der wohl größte Vorteil der tiefer gelegten Wohnung ist die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum. In Zeiten von Wohnraumknappheit bieten sich – vorausgesetzt das Untergeschoss ist fachgerecht gegen Feuchtigkeit abgedichtet – durch die Umwandlung von Kellerräumen auch im Bestand vielfältige Möglichkeiten zur Wohnraumerweiterung.

Besser als ihr Image

Mit großen Fenstern, direkten Zugängen zu einer Terrasse und attraktiven Wohnflächen räumen moderne Souterrainwohnungen mit dem einst schlechten Image gründlich auf. Aber auch Wohnungen, die aufgrund ihrer Position im Untergeschoss nur kleine Fenster haben oder über Lichtschächte mit Tageslicht versorgt werden, haben ihre Vorteile. In Kombination mit Wohnflächen von 40 bis 60 Quadratmetern eignen sich Tiefgeschosswohnungen vor allem für Studierende, junge Berufstätige, Alleinlebende und Menschen mit kleinem Budget.

Städte, die zeigen, wie Souterrain geht

Der Anteil an Souterrainwohnungen variiert von Stadt zu Stadt. Dennoch gibt es einige Städte, in denen sie aufgrund der historischen Architektur oder anderen Wohntraditionen häufiger anzutreffen sind. In Paris etwa sind Kellerwohnungen recht verbreitet, da dort bereits im 19. Jahrhundert Platz für zusätzlichen Wohnraum benötigt wurde. Amsterdam ist berühmt für seine schmalen, charaktervollen Gebäude. Viele dieser Häuser haben Kellerwohnungen, die oft als zusätzlicher Wohnraum oder als Ateliers genutzt werden. In London ist das Wohnen in der Tiefparterre vor allem in historischen Stadthäusern in Stadtteilen wie Kensington, Chelsea und Notting Hill zu finden, wo sie als luxuriöse Wohnungen geschätzt werden. In einigen New Yorker Stadtvierteln, wie in Harlem, gibt es viele Brownstones und Reihenhäuser mit Souterrains. Bei den Brownstones handelt es sich um charakteristische, zwischen 1840 und 1900 aus braunem Sandstein gebaute, Stadthäuser, die vielfach „Garden-Level“ haben. Aber auch hierzulande finden sich Städte mit einem höheren Anteil an Tiefgeschosswohnungen. Dazu zählt u.a. Berlin, wo es viele Altbauten mit Kellerwohnungen gibt.

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