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Dienstag, 16 Oktober 2018
 
 
Breitband - LTE Drucken E-Mail
Im Rahmen der Versteigerung der frei gewordenen Frequenzen (Digitale Dividende) und dem Plan, diese Frequenzen zur Breitbandversorgung im ländlichen Raum primär einzusetzen, werden wir oft auf die geplante Technik LTE (long term evolution) angesprochen und um eine Einschätzung gebeten.
Betriebswirtschaftlich interessant sind lediglich die Frequenzen im Bereich von 792 bis 862 MHz. Durch Ihre hohe Reihweite, sind diese Frequenzen optimal geeignet ein im Verhältnis grosses Gebiet (Durchmesser bis zum 100km unter optimalen Verhaltnissen) mit Breitband zu versorgen. Allerdings ist der Schwachpunkt, wie bei jeder Zellenorientierten Funktechnik (Streufunk) der, dass sich alle Nutzer einer Funkzelle die gesamte Bandbreite der Zelle teilen müssen. Werden also die Funkzellen grösser als z.B. bei UMTS, WIMAX oder WLAN, so ist auch zu erwarten, dass es mehr Nutzer pro Zelle geben wird. Somit dürfte die tatsächliche Bandbreite pro Nutzer bei weitem unter der Bandbreite liegen, die theoretisch mit LTE zur Verfügung gestellt werden kann.
LTE ist noch eine sehr junge Technik, die in der Praxis bisher nur im Rahmen weniger, sehr begrenzter Pilotprojekte erprobt wird. Ob diese Technik praxis- und massentauglich ist, ist bisher in keinem Projekt ausgetestet worden.
ACO steht dieser Technik kritisch gegenüber, weil
1. Die Frequenzen ausschließlich von den vier Mobilfunknetzbetreibern ersteigert werden. Es ist nicht zu erwarten, dass LTE basierende Anwendungen und Tarife zu kundenfreundlicheren Endkundenkonditionen angeboten werden, als jetzige UMTS-basierende Tarife.
2. Auf Grund der Zellenorientierten Funkausbreitung (Streufunk) kann auf Endkundenseite nicht mit einer gleichmäßigen Bandbreite gerechnet werden. Der am Endkundenanschluss nutzbare Bandbreitenteil ist immer abhängig von der Gesamtauslastung der Funkzelle.
3. LTE bedeutet eine weitere Funktechnik im Streufunk auf zusätzlichen Frequenzen. Die Belastung durch elektromagnetische Aussendungen wird insgesamt weiter zunehmen.
4. Die Akzeptanz in der Bevölkerung ortsgebunden einen Funkzugang zum Internet zu nutzen ist äußerst gering. Anders mag dies bei mobilen Endgeräten wie Smartphones aussehen. Dies sind aber nicht die Geräte, die im häuslichen Bereich zum Einsatz kommen.
Aus diesem Grunde gehen wir davon aus, dass es keine signifikanten Kundenzahlen für ein LTE-basierendes Angebot geben wird, insbesondere nicht in den Gebieten, in denen ein kabelgebundenes xDSL-Angebot existiert.
5. Die neue LTE Technik stört andere Funk-basierende Anwendungen. So werden z.B. einige DVBT-Frequenzen empfindlich gestört, die für die Ausstrahlung teristrischen Fernsehens in digitaler Form verwendet werden. Ältere drahtlose Applikationen (Funkmikrofone, Babyphones, drahtlose Überwachungssysteme) werden ebenfalls empfindlich gestört und können Ihrerseits natürlich das LTE-Signal ebenfalls stören.

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