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Freitag, 21 Juli 2017
 
 
Breitbandausbau im ländlichen Raum Drucken E-Mail

eine Abhandlung zum Thema Breitbandausbau im ländlichen Raum - Darstellung möglicher technischer Lösungen und Beschreibung eines optimalen Vergabewegs unter Berücksichtigung des öffentlichen Vergaberechts erhalten Sie hier als DOWNLOAD

Breitbandausbau in Deutschland

Bis 2010 sollen alle Haushalte und Unternehmen in Deutschland über einen Breitbandanschluss mit einer Bandbreite von mindesten 1000kbit/s (=1mbit/s) verfügen können. Bis 2014 sollen 75% aller Haushalte und Unternehmen die Möglichkeit erhalten einen Breitbandanschluss mit 50 mbit/s zu nutzen.

Ehrgeizige Ziele!

Jedoch machbar - sagt ACO Computerservice GmbH! VORAUSSETZUNG: Diensteanbieter, Netzbetreiber und Infrastrukturanbieter öffnen sich für Kooperationen unter Einbindung der öffentlichen Hand.

Ziel 1: Bis 2010 sollen die "weißen Flecken" (dort ist Breitbandinternet nicht oder nur eingeschränkt verfügbar) geschlossen werden, d.H. jeder Haushalt, jedes Unternehmen kann einen Breitbandanschluss mit mindestens 1000kbit/s erhalten.
Hier sind kurzfristige, schnell umzusetzende Lösungen gefragt, die mit relativ geringem finanziellen Aufwand realisiert werden können. Zur Schließung der "Wirtschaflichkeitslücke" stehen nicht rückzahlbare Fördermittel für die betroffenen Gemeinden und Kommunen zur Verfügung. Jedes Bundesland hat Förderrichtlinien zum Ausbau schneller Internetanschlüsse in ländlichen Gebieten erlassen. Antragsberechtigt sind in der Regeln Gemeinden und Kommunen, die jedoch das sog. "Marktversagen" - d.H. kein Unternehmen ist bereit auf eigenes wirtschaftliches Risiko ein lokale Breitbandversorgung anzubieten - nachweisen müssen. Über sog. "Interessenbekundungsverfahren" wird dies in vielen Gebieten derzeit festgestellt.

Technisch und ökonomisch kommt in der Mehrzahl der betroffenen Gemeinden nur eine Kombination aus Richtfunkversorgung mit BFWA-Netzen und WIFI (WLAN-Verteilung), welche in einer vermaschten Netzstruktur - sog. MESH-Netzen- verbunden sind,  in Betracht. Eine Technik, die ACO bereits in abgespeckter Form seit vielen Jahren in einer Vielzahl von Projekten, u.a. in unseren Bürgernetzen, zum Einsatz bringt. In einigen Fällen, wenn die Wirtschaftlichkeitsberechnung es erlaubt, ist es gleichfalls denkbar, das Breitband -Internet über einen sog. "überbauten KVZ" (KVZ = Kabelverzweiger) mittels einer kabelgebundenen ADSL2 oder gar VDSL-Verbindung innerhalb des Ortes zum Endkunden zu übertragen.

Durch Kooperationen zeitlicher wie vergaberechtlicher Natur können sich Gemeinden zu einem größeren Gesamtprojekt zusammenschließen und sollten dies ausdrücklich tun, da eine größere Versorgungsfläche, bezogen auf die Teilprojekte, wirtschaftlicher zu erschließen ist.

Ziel 2: Investitionen in zukünftige Infrastrukturen (sog. Leerrohrprogramme) sind mittel- bis lanfristige Vorhaben, die nachhaltig die Breitbandversorgung der ländlichen Regionen sichert.

ACO ist dabei der Partner für Gemeinden, Kommunen und ganze Landkreise, wenn es darum geht die "weissen Lücken" zu schließen. Sowohl als Anbieter der kommerzielle und professionelle Telekommunikationsnetze plant, aufbaut und betreibt als auch als beratender Partner und kompetenter Mittler zwischen Verwaltung und Anwender auf der einen Seite und den technischen Gegebenheiten und regulatorischen Bestimmungen auf der anderen Seite. Mit anderen Worten - Wir sind mitten in der Materie. Breitbandausbau in ländlichen Regionen, das ist unser Ding!

Da eine echte Breitbanderschließung auch mit Hilfe von Richtfunkstrecken als Alternative zu Glasfaserverbindungen immer noch eine hohe Investition darstellt, eignen sich derlei Projekte nur für einen größeren Erschließungsraum (z.B. ganze Landkreise). Einzelne isolierte Ortschaften sollten sich daher eher mit der "kleinen" Variante unseren Bürgernetzen auseinandersetzen. Hier sind oftmals - einige wenige technische Einschränkungen in Kauf genommen - Übergangslösung auch ohne Subventionen (zur Deckung einer eventuellen Wirtschaftlichkeitslücke) realisierbar!

Wenn Sie Gemeindevertreter, Kreisrat oder Landrat sind oder als Wirtschaftförderer das Thema auf der Tagesordnung haben, dann sind Sie unser richtiger Kommunikationspartner. Sprechen Sie mit uns und vereinabren Sie einen unverbindlichen Gesprächstermin.

ACO Computerservice GmbH, Tel.: +49 561 98303-0 FAX: +49 561 98303-46 Mail:

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